Ab Ende Oktober gehen Wiens Trink- und Denkmalbrunnen schrittweise in die Winterpause. Wiener Wasser bereitet laut der am 27. Oktober aktualisierten Stadtinformation 1.800 Trinkbrunnen und 55 Denkmalbrunnen auf Frost vor. Das bedeutet keine gleichzeitige Abschaltung an einem einzigen Tag.
Wer unterwegs seine Flasche auffüllen möchte, sollte für die kommenden Wochen entsprechend planen: Ein gewohnter Trinkbrunnen kann bereits außer Betrieb sein, während ein anderer noch läuft.
Welche Brunnen werden zuerst abgedreht?
Die Arbeiten beginnen am Stadtrand, weil dort die Temperaturen früher unter null Grad sinken können. Die Brunnen im 1. Bezirk kommen zuletzt an die Reihe. Die Stadt nennt in ihrer aktuellen Information zur Winterpause keinen individuellen Abschalttermin für jede Wasserstelle.
Für einen Spaziergang oder längeren Weg ist es deshalb sinnvoll, die Trinkflasche schon vor dem Aufbruch zu füllen, statt sich auf einen bestimmten Brunnen zu verlassen.
Warum ist der Hochstrahlbrunnen früher dran?
Der Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz wird trotz seiner zentralen Lage bereits ab Anfang November winterfest gemacht. Sein großes Becken verursacht mehr Aufwand; die Arbeiten dauern entsprechend länger. Begründung von Wiener Wasser.
Was passiert während der Winterpause?
Die Brunnen werden entleert, damit gefrierendes Wasser keine Schäden verursacht. Bei Denkmalbrunnen kommen die Reinigung der Becken, das Entfernen von Düsen oder Überläufen und Abdeckungen dazu. Wieder in Betrieb gehen die Brunnen im Frühjahr; ein genauer Starttag ist in der aktuellen Stadtinformation nicht angegeben.
Unser Planungstipp: Wenn du mit anderen unterwegs bist, gib den Hinweis aufs mitgebrachte Trinkwasser gleich weiter. So lässt sich eine Herbsttour planen, ohne unterwegs erst eine funktionierende Wasserstelle suchen zu müssen.
Eine andere aktuelle Nachricht rund um Wiener Wasser betrifft die Ausstellung im Wasserturm Favoriten, die noch bis 31. Oktober läuft.
