Das alte Sofa passt nicht in die Mülltonne. Bevor du einen Transport organisierst, kläre, ob es tatsächlich Sperrmüll ist und welche Abgabemöglichkeit zu deiner Menge passt.

Drei Wege zur Entsorgung

  • Selbst zum Mistplatz fahren: Sperrmüll in Haushaltsmengen kann unter Beachtung der Annahmebestimmungen kostenlos abgegeben werden.
  • Abholung beauftragen: Die MA 48 bietet eine kostenpflichtige Sperrmüllabfuhr beziehungsweise einen Entrümpelungsdienst an, auch aus Wohnung oder Keller.
  • Eine Mulde nutzen: Für größere Vorhaben gibt es einen kostenpflichtigen Muldendienst. Eine ganze Wohnungsräumung gehört nicht einfach in die Sperrmüllmulde am Mistplatz.

So bereitest du den Transport vor

  1. Schreibe auf, welche Gegenstände wegmüssen, und schätze ihre Menge.
  2. Trenne Elektrogeräte, Holz und andere Materialien. Nicht alles landet in derselben Mulde.
  3. Prüfe den ausgewählten Mistplatz und seine Annahmebedingungen. Bei einer Abholung kläre Umfang, Zugang und Kosten direkt mit dem Dienst.
  4. Organisiere Hilfe für schwere Stücke. Plane den Weg durch Türen und Stiegenhaus, bevor das Möbelstück bereits im Gang steht.

Häufiger Fehler

Matratzen und Polstermöbel zählen zu typischen Sperrmüllstücken. Reine Holzmöbel und Elektrogeräte werden anders gesammelt. Gipsplatten werden auf den Wiener Mistplätzen nicht angenommen; dafür nennt die Stadt gesonderte Entsorgungswege.

Bei Unsicherheit ist eine kurze Rückfrage bei der MA 48 sinnvoller als eine unnötige Fahrt. Der Gegenstand sollte nicht einfach neben einer Tonne zurückbleiben.

Offizielle Informationen

Stand: 3. Oktober 2026. Prüfe vor deinem nächsten Schritt die verlinkte Serviceseite auf Änderungen.