Eine Kunststoffverpackung und ein Kunststoffgegenstand sind nicht dasselbe. Das ist die wichtigste Unterscheidung beim Sortieren. In Wien werden Leichtverpackungen gesammelt; für Pfandgebinde, Papier und Glas gibt es andere Wege.
So sortierst du Schritt für Schritt
- Auf das Pfandlogo achten. Getränke-Einwegverpackungen mit Pfandlogo gibst du über die vorgesehene Rücknahme im Handel zurück. Sammle sie getrennt, damit sie nicht versehentlich mit dem übrigen Verpackungsmüll verschwinden.
- Verpackung von Gebrauchsgegenstand unterscheiden. Leichtverpackungen wie Joghurtbecher, Getränkekartons und Konservendosen gehören grundsätzlich in die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack. Eine kaputte Gießkanne oder ein Kunststoffspielzeug gehört dort nicht allein wegen des Materials hinein.
- Reste entfernen und Materialien leicht trennen. Leere die Verpackung aus. Ziehe beim Joghurtbecher den Deckel ab und trenne eine leicht lösbare Papiermanschette. Papier und Glas sammelst du über ihre jeweiligen Tonnen.
- Sonderfälle prüfen. Stark verschmutzte Verpackungen und Behälter mit problematischen Resten haben andere Wege. Batterien und Akkus gehören niemals einfach in die Gelbe Tonne. Für große Gegenstände und Problemstoffe nutze die jeweilige offizielle Anleitung.
- Passenden Standort suchen. Verwende den Stadtplan oder die 48er-App. Ob dein Haushalt die Tonne oder einen Gelben Sack nutzt, hängt vom vorgesehenen Sammelangebot ab.
Eine Sortierstation macht es leichter
Richte in der Küche getrennte Plätze für Papier, Glas, Pfand und übrige Verpackungen ein. Beschrifte sie nach Abfallart statt nur nach Farbe. So bleibt die Regel auch klar, wenn du zu einer anderen Sammelstelle gehst.
Bei Zweifeln hilft das Mist-ABC mit dem konkreten Gegenstand. Die Wiener Abfallberatung beantwortet außerdem Fragen zur richtigen Sammlung.
Offizielle Informationen
Stand: 3. Oktober 2026. Prüfe aktuelle Voraussetzungen, Preise und Termine auf den verlinkten Serviceseiten.
